Baustelle: Welche Versicherungen brauchen Sie?
15. Juni 2011 # Versicherung, VorsorgeDie effektive Absicherung einer Baustelle kann aus mehreren Gründen durchweg sinnvoll erscheinen, um finanzielle Risiken zu mindern. Wer sich dazu entschließt, die eigenen vier Wände in Eigenregie zu errichten, sollte sich in jedem Fall mit einem vielfältigen Versicherungsschutz abdecken. Ein Unfall kann binnen kürzester Zeit und vollkommen unverhofft eintreten. Bei der Mithilfe von Freunden oder Nachbarn entstehen weitere Gefahrenquellen. Wenn es zu Verletzungen oder sonstigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen sollte, haftet der eigentliche Bauherr. Wenn man in einem solchen Fall den Abschluss einiger entscheidender Versicherungen vernachlässigt, muss mit teilweise horrenden Schadensansprüchen gerechnet werden. Aus diesem Grund bieten viele renommierte Versicherer Tarife an, welche den Bauherren gegen Schäden aller Art absichern und die auf einer Baustelle ohnehin vorhandenen Risiken im finanziellen Bereich schmälern können.
Die unterschiedlichen Erscheinungsformen einer Baustelle Versicherung
Ein entscheidender Bestandteil der Absicherung bei der Errichtung eines Eigenheims ist die so genannte Bauherrenhaftpflicht. Diese Versicherung schützt den Bauherren vor den Ansprüchen Dritter, wenn diese durch das eigene Bauvorhaben etwaige Schäden davontragen. Eine Bauleistungsversicherung oder auch Bauwesenversicherung wird unter Experten als die Vollkasko-Versicherung für den Bau bezeichnet. Auf diese Weise soll es möglich erscheinen, die Gefahren, welchen der Rohbau ausgesetzt erscheint, effektiv durch den Versicherer abdecken zu können. Neben Unwetter, welches die Baugrube fluten kann, kann es zu einem Diebstahl bereits gelieferter Heizkörper kommen. In diesem Fall greift der Versicherungsschutz. Ein weiterer Versicherungstyp, welcher unabdingbar erscheint, ist eine Bauhelferversicherung. Diese deckt bei der Mithilfe von Freunden oder Bekannten Verletzungen oder Beschädigungen aller Art, welche durch diese Hilfsleistungen entstanden sind. Hierbei soll stets bedacht werden, dass die Helfer bei der Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden müssen. Allerdings erscheint der gewährte Versicherungsschutz begrenzt. Eine Feuer-Rohbauversicherung schützt den bereits errichteten Rohbau vor Gefahren durch Brände aller Art. Oftmals erscheint eine solche Versicherung kostenlos, wenn man sich bereits zu Baubeginn für die Inanspruchnahme der Versicherung entscheidet. Nur so kann man laut den Aussagen des Anbieters von einem umfassenden Versicherungsschutz bei der Errichtung der eigenen vier Wände profitieren. Abschließend halten viele Versicherer eine so genannte Wohngebäudeversicherung bereit. Auf diese Weise wird die bereits erwähnte Rohbaufeuer- nach der Fertigstellung des Eigenheims in eine Wohngebäudeversicherung umgewandelt. Anschließend werden neben Beschädigungen durch Feuer ebenfalls Leitungswasser- und Sturm-Schäden durch den Anbieter gedeckt. Eine Vielzahl der hier erwähnten Versicherungstypen finden sich in dem Portfolio der IAK.

Baustelle mit den richtigen Versicherungen absichern!
© Daniel Bujack / Fotolia
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Schlagwörter zu diesem Artikel: Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung, Bauwesenversicherung, Feuer-Rohbauversicherung
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