Termingeld
28. Januar 2010 # Weiterführendes Finanzwissen...
Termingeld | © silencefoto - Fotolia.com
Die Geldanlage Termingeld ist insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise wieder stark gefragt. Haben vorher nur sehr sicherheitsorientierte Anleger das Termingeld genutzt, wird es jetzt von immer mehr Anleger nachgefragt. Der Grund hierfür ist zum einen die sichere Verzinsung, zum anderen aber auch die Einlagensicherung, die für diese Anlagen greift. Sollte die Bank, bei der das Termingeld angelegt wurde, insolvent werden, sind die Gelder dennoch über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken gesichert. Auch Kursschwankungen oder gar Verlustrisiken müssen bei dieser Geldanlage nicht kalkuliert werden.
Für den Anlagezeitraum werden die Zinsen für Termingeld fest vereinbart, so dass der Anleger schon mit Abschluss seiner Geldanlage mit einer festen Rendite rechnen kann. Kosten für Termingeld, so zum Beispiel Abschlusskosten oder Kontoführungsgebühren, fallen nicht an. Demzufolge ist der Zinsbetrag auch gleichzeitig die Rendite dieser Anlage. Die Zinsen für das Termingeld werden in der Regel zum Ende der Laufzeit ausgezahlt. Lediglich bei mehrjährigen Termingeldern ist eine jährliche Auszahlung der Zinserträge möglich.
Termingeld kann je nach Wunsch des Anlegers sowohl kurzfristig als auch langfristig angelegt werden. Kurzfristige Termingelder stehen dabei für Laufzeiten von einem Monat bis zu einem Jahr zur Verfügung, alternativ können aber auch mehrjährige Termingelder genutzt werden. Zu beachten ist lediglich, dass die einmal gewählte Laufzeit fest ist und vorzeitige Verfügungen meist nicht möglich sind.
Die Zinsen, die für das Termingeld bezahlt werden, orientieren sich in erster Linie am allgemeinen Zinsniveau, aber auch an der Höhe der Geldeinlage sowie der Laufzeit. Grundsätzlich gilt, dass bei höheren Anlagebeträgen sowie bei längeren Laufzeiten auch die Verzinsung des Termingeldes steigt. Bei der Anlage von Termingeld ist zu beachten, dass viele Banken Mindestanlagebeträge fordern, die je nach Institut zwischen 2.500 – 10.000 Euro liegen können. Wird dieser Mindestanlagebetrag unterschritten, kann die Termingeld-Anlage nicht erfolgen.
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Schlagwörter zu diesem Artikel: Einlagensicherung, Einlagensicherungsfonds, Geldanlage, Termingeld
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